Herrlich...

Komme gerade von einem Besuch zurück. Als ich vor die Tür trat, wurde ich von Wind, Blitz und ein paar Regentropfen begrüßt. Ich fuhr mit dem Rad los und konnte all die Leute beobachten, die in angstvoller Ahnung des nahenden Wetters eilig und hektisch wurden. Das Leben erfuhr einen Energieschub, der die Leute antrieb. Jeder wollte so schnell wie möglich dem Regen und den Blitzen entgehen.

Nur warum? Es ist sooo herrlich, im Sommerregen zu verweilen. Wenn er leicht und erfrischend das Gesicht benetzt. Einen Moment zu verweilen und sich an dem Nass erfreuen.
Lauft ihr nur. Ich werde es genießen. :-)
9.7.05 16:21


Das Universum im Sandkorn

Wie wäre es, wenn jedes Sandkorn ein Universum wäre? Würde es mich in jedem geben? Und wie sähe ich aus? Was für eine Persönlichkeit wäre ich? Könnte ich hin und her reisen? Überall mal reinschauen und Hallo sagen? Wären meine Freunde auch da? Oder wäre es gänzlich anders? Würde ich mir in jedem Universum diese Fragen stellen? Denke ich vielleicht nur zuviel? Ich sollte das restliche Bier stehenlassen.
9.7.05 23:05


An einem anderen Ort...

...zu einer anderen Zeit

Wenn wir irgendwann wiedergeboren werden, finden wir uns dann wieder zusammen? Werde ich im nächsten Leben meine Freunde wiedersehen? Werde ich sie dann erkennen? Oder werfe ich ihnen auf der Straße im Vorübergehen nur einen flüchtigen Blick zu?
Habe ich in meinem Leben schon bekannte Seelen getroffen? Oder bin ich in meiner Unachtsamkeit an ihnen vorbeigelaufen?

Ich denke, die Menschen, die mir nahe sind und bei denen ich bis heute nicht weiß, warum sie mich Freund nennen, sind solche bekannten Seelen.

Wir sehen uns wieder. An einem anderen Ort. Zu einer anderen Zeit.
10.7.05 14:14


Equilibrium

Habe diesen Film gerade gesehen. Nicht nur die grandiosen Kampfszenen á la Matrix waren das Anschauen des Films wert. Vielmehr war es die Frage, ob es die Emotionen sind, die für das Übel, die Kriege und die Morde in unserer Gesellschaft verantwortlich sind.
Ich denke, dass es vielmehr die Unfähigkeit des Menschen ist, mit diesem wohl größten Geschenk, welches uns gegeben wurde, umzugehen.
Nicht umsonst sind die größten und gleichwohl unterschiedlichsten Antiebe menschlicher Motivation Liebe, Hass und Neugier. Wo sie fehlen, stagniert die Entwicklung der Gesellschaft und des Geistes.

Es ist eine Zwickmühle. Wir können nicht ohne diese Gefühle Leben. Aber auch nicht mit ihnen.

Wen der Inhalt interessiert - hier ein Link:
http://www.filmszene.de/video/equilibrium.html
11.7.05 20:03


Freunde

Ist es wirklich so, dass in Bezug auf die Zeit, die man mit einem Freund verbringt, die Qualität zählt statt der Quantität? Ist es unerheblich, ob man sich nur zwei oder drei Mal im Jahr sieht? Ich kenne Leute, die das behaupten. Aber mich mit dieser Sichtweise anzufreunden fällt mir schwer.
Sicher ist es so, dass man sich nicht jeden Tag sehen muss. Wer hat schon die Zeit dafür? Aber nur drei Mal im Jahr?

Sollten Freundschaften nicht gepflegt werden? Sollte man sich nicht hin und wieder zusammensetzen? Einfach mal treffen, erzählen, Gedanken austauschen, herumspinnen (manch einer sagt dazu auch "herumphilosophieren" *g*). Ich finde es enorm wichtig, die alltäglichen unbedeutenden Gedanken zu teilen. Von Angesicht zu Angesicht. Und nicht am Telefon oder über das Internet.

Man entfremdet sich doch, wenn man diese Gelegenheiten immer öfter verpasst. Irgendwann ist aus einer innigen Freundschaft eine Bekanntschaft geworden. Und plötzlich merkt man, dass da eine Lücke ist. Gestern war doch noch alles in Ordnung!? Wo ist er hin, der Freund?

Für alles müssen wir Zeit aufwenden. Und wir investieren sie in alles Mögliche. Den Job, den Einkaufsbummel, das Kino, die persönliche Freiheit...
Nur in Freunde nicht. Dabei sind sie die letzte Bastion, die uns vor dem Absturz bewahrt, wenn es das Leben mal wieder nicht so toll mit uns meint.

Aber egal, wie oft wir uns sehen. Dasein werd ich, wenn es an der Zeit ist. Versprochen.
12.7.05 12:59


Na dann... Wohl bekomm's

Ich sitze gerade hier. Der Ventilator versorgt mich mit einem leisen Hauch lauer Luft, das Glas herrlich kühlen Weißweins steht neben mir und ich habe, entgegen meiner Gewohnheit, ausnahmsweise mal keine Musik an. Der Abend beginnt. Ich bin gespannt, wen ich heute treffe.
Ich hab Lust auf einen leckeren Brombeerwein. Muss morgen los und den Vorrat aufstocken. Na dann... Wohl bekomm's *g*
12.7.05 20:20


Das nenne ich dreist

Bestimmt kennt doch jeder diese Pflanzen-Dusch-Flaschen. Die Dinger, mit denen man das Gemüse im Wohnzimmer absprüht. Und wer sowas schon mal benutzt hat, hat doch gewiss bemerkt, wie angenehm und erfrischend es im Sommer ist, sich in diesen feinen Wassernebel zu stellen, den die Flasche fabriziert.

Ich hab gesehen, dass es diese Idee jetzt sogar zu kaufen gibt. Sieht aus, wie ein Deodorant. Nur, dass es reines Wasser enthält.

Mal ehrlich: Der Gedanke, soetwas auf den Markt zu bringen und damit Geld zu verdienen ist doch fast schon der Gipfel der Dreistigkeit. Ich hab keine Ahnung, wer das Zeug kauft. Aber es scheint den Leuten zu gefallen, für etwas Geld auszugeben, was sie auch kostenlos haben können.
Übrigens, meine wertgeschätzten Damen: Die Ausrede, dass das Ding besser in eine Handtasche passt, ist nicht wirklich akzeptabel!

Ich fülle jetzt erst einmal meine Pflanzen-Dusch-Flasche auf. Mir ist heiß...
13.7.05 00:37


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