Merkwürdig

Ich hab heute eine Freundin besucht. Auf dem Weg zu ihr konnte ich einen Blick auf den Weihnachtsmarkt werfen, der in der Parallelstraße stattfand.
Wenige hundert Meter weiter wehte mir Musik entgegen. Sehr fröhlich hörte sie sich an und hatte irgendwie einen fremden Klang. Könnte türkisch gewesen sein. In dem Moment konnte ich mich des Gedankens nicht erwehren, dass ich solch fröhliche Musik niemals auf einem Weihnachtsmarkt oder überhaupt im Zusammenhang mit Weihnachten gehört habe. Was mich etwas befremdete. Immerhin wird doch die Geburt von Gottes Sohn gefeiert. Jede Geburt wird als etwas wundervolles und herrliches gefeiert. Nur diese nicht. Ich wüsste gerne, warum das so ist. Kann das einfach nicht nachvollziehen.

Wäre für aufklärende Antworten dankbar.
4.12.05 18:39


Weihnachtsmarkt

Am Wochenende stand wieder unser "traditioneller" Weihnachtsmarktbesuch in Rostock auf dem Plan. Ich genieße das jedesmal wieder aufs neue. Diese angenehme Atmosphäre und das Treffen mit einer Freundin, die ich ohnehin nur ein oder zwei Mal im Jahr sehe.

So haben wir uns dann auch die Zeit genommen und den Markt in aller Seelenruhe erkundet.
Den anfänglichen Regen haben wir bei einem leckeren Essen verstreichen lassen. Und dann ging es durch Geschäfte und an unzähligen Ständen vorbei. Ich habe Schuhe gesehen, die in hundert Jahren kein Mensch kaufen wird, so häßlich waren die. Und ich hab Verkäuferinnen geärgert. Das war ein Spaß.
Außerdem gab es gebackene Bananen mit Caramelsoße (die sich besonders dekorativ auf meiner Hose niedergelassen hatte), leckere Crepes und - was narürlich nicht fehlen darf - heißen Met.

Zum Schluss haben wir dann noch Weintrauben mitgenommen. Die wurden dann später mit heißer Schokolade übergossen. Einfacher und günstiger kann man kaum an Schoko-Frucht-Spieße kommen. Kleiner Tipp: Die mit Erdbeeren sind besonders lecker.

Das einzige Souvenir, welches den Weg zu mir nach Hause gefunden hat, ist ein Glühweinbecher, den ich nicht mehr zurückbringen mochte. Und natürlich die Erinnerung an einen wunderschönen Tag.
6.12.05 23:31


Friends



Ich spare mir jeglichen Kommentar dazu.
7.12.05 20:33


Eine nachdenkliche Geschichte

Dies hab ich gestern per Mail erhalten. Ein Text, den man durchaus verbreiten sollte - finde ich. Mit Glück denket der/ die eine oder andere das nächste Mal an diese Geschichte, wenn er oder sie es etwas zu eilig hat.

Andi schaute kurz noch einmal auf das Tachometer, bevor er langsamer wurde: 79 innerhalb einer Ortschaft. Das vierte Mal in 4 Monaten. Wie konnte ein Typ denn so oft erwischt werden? Als er sein Auto auf 10 km/h abbremste, fuhr Andi rechts ran.

Der Polizist, der ihn angehalten hatte, stieg aus seinem Auto aus. Mit einem dicken Notizbuch in der Hand. Christian? Christian aus der Kirche? Andi sank tiefer in seinen Sitz.

Das war nun schlimmer als der Strafzettel. Ein christlicher Bulle erwischt einen Typen aus seiner eigenen Kirche. Einen Typen, der etwas angespannt war, nach einem langen Tag im Büro. Einen Typen, der morgen Golf spielen wollte. Als er aus seinem Auto sprang, erblickte er den Polizisten, den er jeden Sonntag in der Kirche sah. Er hatte erst nur den Mann in Uniform gesehen.

"Hi Christian. Komisch, dass wir uns so wieder sehen!"

"Hallo Andi." Kein Lächeln.

"Ich sehe du hast mich erwischt in meiner Eile nach Hause zu kommen, um meine Frau und die Kinder zu sehen."

"Ja, so ist das." Christian, der Polizist schien unsicher zu sein. "Ich bin in den letzten Tagen erst sehr spät aus dem Büro gekommen. Ich denke auch, dass ich die Verkehrsregeln nun mehr als einmal gebrochen habe." Andi war nervös und ungeduldig. " "Verstehst du, was ich meine ?"

"Ich weiß, was du meinst. Ich weiß auch, dass du soeben ein Gesetz gebrochen hast."

Aua. Dies geht in die falsche Richtung. Zeit die Taktik zu ändern. "Bei wie viel hast du mich erwischt?"

"Siebzig. Würdest du dich bitte wieder in dein Auto setzen?"

"Ach Christian, warte bitte einen Moment. Ich habe sofort auf den Tacho geschaut, als ich dich gesehen habe! Ich habe mich auf 65 km/h geschätzt!" Andi konnte mit jedem Strafzettel besser lügen.

"Bitte Andi, setz dich wieder in dein Auto."

Genervt quetschte Andi sich durch die noch immer offene Türe. Ein Knall und die Tür war zu. Er starrte auf sein Armaturenbrett. Christian war fleißig am schreiben auf seinem Notizblock. Warum wollte Christian nicht Führerschein und Papiere sehen? Was auch immer der Grund war, es würden einige Sonntage vergehen, bis er sich in der Kirche wieder neben diesen
Polizisten setzen würde.

Christian klopfte an die Tür. Er hatte einen Zettel in der Hand. Andi öffnete das Fenster, maximal 5cm, gerade genug, um den Zettel an sich zu nehmen. Christian gab ihm den Zettel durch. "Danke." Andi konnte die Enttäuschung nicht aus seiner Stimme halten. Christian setzte sich wieder ins Auto ohne ein Wort zu verlieren. Andi wartete und schaute durch seinen Spiegel zu. Dann faltete er den Zettel auf. Was würde ihn dieser Spaß wieder kosten?

Hej! Warte mal! War das ein Witz? Dies war kein Strafzettel. Andi las:
"Lieber Andi, ich hatte einmal eine kleine Tochter. Als sie sechs Jahre alt war starb sie bei einem Verkehrsunfall. Richtig geraten, der Typ ist zu schnell gefahren. Einen Strafzettel, eine Gebühr und drei Monate Knast und der Mann war wieder frei. Frei um seine Töchter wieder in den Arm nehmen zu dürfen. Alle drei konnte er wieder lieb haben. Ich hatte nur eine und ich werde warten müssen, bis ich in den Himmel komme, bevor ich sie wieder in den Arm nehmen kann. Tausendmal habe ich versucht diesem Mann zu vergeben. Tausendmal habe ich gedacht, ich hätte es geschafft. Vielleicht habe ich es geschafft, aber ich muss immer wieder an sie denken. Auch jetzt. Bete bitte für mich. Und sei bitte vorsichtig, Andi. Mein Sohn ist alles was ich noch habe. Gruß Christian"

Andi drehte sich um und sah Christians Auto wegfahren. Er fuhr die Straße wieder runter. Andi schaute bis er nicht mehr zu sehen war. Erst ganze 15 Minuten später fuhr er langsam nach Hause. Er betete um Verzeihung und zu Hause angekommen nahm er seine überraschte Frau und Kinder in den Arm und drückte sie ganz fest.

Das Leben ist so wertvoll. Behandle es mit Sorgfalt. Dies ist eine sehr wichtige Nachricht, bitte gib sie weiter an alle anderen Freunde. Fahr vorsichtig und mit Verständnis anderen gegenüber.
Vergiss nie, Autos kann man wieder kaufen - so viele man will. Menschenleben aber ....

Schon komisch, man bekommt 1000 "Witze" per Email zugeschickt und sie verteilen sich wie ein Feuer, aber wenn man anfängt nachdenkliche Briefe zu versenden, die auf das Leben anspielen, denken die Menschen zweimal nach bevor sie diese verteilen.

Komisch, wenn du diese Email weiter schickst, wirst du sie sicher nicht jedem aus deinem Adressbuch schicken, oder!?
17.12.05 11:29


Winter?

So sieht der Winter aus, wenn ich zum Fenster hinausschaue.

18.12.05 14:25


Frohe Weihnachten

Gerade habe ich das letzte Paket zur Post gebracht und die letzten Einkäufe für die Feiertage erledigt. Gleich werden noch die Geschenke in buntem Papier versteckt und dann kann das Weihnachtsfest beginnen.

Hier wird es das traditionelle Weihnachtsessen geben: Kartoffelsalat mit Würstchen - alle Jahre wieder. Und ebenfalls wie jedes Jahr gibt es morgen eine gefüllte Ente. Das wird ein Festschmaus. werden.

Geschenke gibt es dann am 1. Weihnachtstag, wenn die Familie komplett und anwesend ist. Naja, was halt von ihr übrig ist.

Was ich vermissen werde, ist das Heilig-Abend-Treffen mit den Freunden. Seit wir 16 sind, fand das jedes Mal am 24. Dezember statt. Eine Tradition, die sich einfach so einstellte und über Jahre hinweg hielt. Heute haben die meisten einen Partner oder sogar eine eigene Familie und keine Zeit mehr für solche Dinge.
Ich werde Euch heute Abend einen Gedanken schicken und wünsche Euch jetzt ein schönes Weihnachtsfest. Genießt es in vollen Zügen!

Ein fröhliches Fest wünsche ich auch Jedem, der sich hierher verirrt und diese Zeilen liest. Vergesst nicht: Es ist ein Fest der Freude!
24.12.05 12:24


Winter!

Als ich heute morgen gegen 3.00 Uhr zu Bett ging, war es frostig und wir hatten einen sternenklaren Himmel, wie man ihn nur bei tiefen Temperaturen bewundern kann.
Heute morgen, als ich aus dem Fenster sah, hatte sich die Welt einen weißen Pelz angezogen. Ich liebe diesen Anblick. Ach, könnte es doch immer Winter sein...

26.12.05 11:12


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