Auf der Heimfahrt

Vorhin auf der Heimfahrt hab ich diesen Song gehört. Den fand ich auf Anhieb so gut, dass er unbedingt hier hinein gehört.
Wer sich neben dem Text auf einen Eindruck vom Song verschaffen will, kann dieses z.B. bei Amazon tun.


Der Tag... Du bist erwacht

du bist erwacht, mit aller kraft
mit grosser macht, in aller pracht
leben wächst, für dich und mich, im sonnenlicht.
belebende wärme umhüllt meinen körper
sanfte besinnung erblüht wieder neu

schmetterlingsflügel, schneeflockentanz
lockende winde in kleiner distanz,
duftende blüten in meiner hand
tautropfen schimmern, seidiger glanz

ich atme dein verlangen ein,
lass hoffnung rein, tag aus tag ein
welches glück birgst du in dir, heut und hier
ein blick zurück, bevor du dich davon bewegst,
heimlich entschwebst bevor du schläfst, dein hauch verweht

schmetterlingsflügel, schneeflockentanz
lockende winde in kleiner distanz,
duftende blüten in meiner hand
tautropfen schimmern, seidiger glanz

spür ich noch, den hellen schein
lösch dein licht und schlafe ein
das letzte glimmen lischt, vergangenes verwischt
morgen schon wirst du neu geboren
sanfte besinnung erblüht wieder neu

schmetterlingsflügel, schneeflockentanz
lockende winde in kleiner distanz,
duftende blüten in meiner hand
tautropfen schimmern, seidiger glanz
schmetterlingsflügel, schneeflockentanz
duftende blüten in meiner hand

performed by Schiller & Jette von Roth
3.2.06 22:05


Meine Farbe

Ich bin ja eigentlich nicht so der Test-Fan. Aber dieses kleine Spiel hat mich dann doch mal interessiert.
Eigentlich sind meine Farben grün und braun. In puncto Kleidung schwarz und grau. Daher war ich wegen des Ergebnisses auch etwas überrascht. Von einem Detail mal abgesehen ist auch die Interpretation sehr treffend. Aber das ist anhand der gestellten Fragen auch kein Kunststück. *g*

Ihre bevorzugte Farbe ist Blau. Im Farbspektrum steht Blau für Ruhe und Ausgeglichenheit. Als Farbe eines klaren Sommerhimmels oder des tiefen Ozeans symbolisierte blau seit jeher Vertrauen, Einsamkeit und Loyalität. Als eher ruhiger Typ, der lieber mal Zeit mit sich selbst verbringt, ziehen Sie einen kleinen Freundes- einem großen Bekanntenkreis vor. Für Sie ist es nicht schwer, Freunde zu finden, da sich andere Menschen durch Ihre Freundlichkeit angezogen fühlen und sich in Ihrer Gegenwart wohl fühlen. Sie sind stets zurückhaltend und beherrscht und Sie regen sich nur selten auf. Sie überlegen stets gut, bevor Sie eine Entscheidung treffen. So, wie die Farbe Blau für Ruhe steht, gehen Sie Ihr Leben ruhig und gelassen an.

Falls sich jemand anschließen möchte - hier der Link.
12.2.06 17:56


Heute gesehen

Ein Tag voller Sonnenschein und angenehmer, fast frühlingshafter, Temperaturen war das heute. Den ernüchternden Blick aufs Thermometer hab ich mir aber trotzdem erspart. Es reichte vollkommen aus, dass es sich schön warm anfühlte.
Und das mit Recht. Dieser kleine Genosse hat mir meine Ahnung bestätigt: Karl, der Käfer.

Den hab ich heute höchstselbst geknipst - live und in Farbe. Allerdings war er etwas scheu, ob der Aufmerksamkeit. Das muss der Grund sein, warum er etwas wackelig wirkt.
14.2.06 21:27


Denkwürdig - Gedenken

Sind heute auf dem Friedhof gewesen. Wir haben Primeln verteilt. Zwei für die Urgroßeltern, zwei für die Großeltern und eine für den Onkel.
Hab am Weg ein Grab gesehen. Ramona hieß sie. 1979 geboren und 1994 gestorben. Gerade mal fünfzehn Jahre alt. Wer sie wohl war? Hab ein unpassend aussehendes OBI-Schild aus dem Blumengesteck entfernt und ihr alles Gute gewünscht.

Und mir ging dieser Titel die ganze Zeit nicht aus dem Sinn.

Ich hab heut Nacht vom Tod geträumt
er stand auf allen Wegen
er winkte und er rief nach mir so laut
er sprach mein Leben sei verwirkt
ich sollt mich zu ihm legen
ein frühes Grab sei längst für mich gebaut

ich floh soweit das Land mich trug
soweit die Vögel fliegen
doch mir zur Seite spürte ich den Tod
sein Schatten folgte meiner Spur
ich sah ihn bei mir liegen
und seine Hände waren blutig rot

da wußte ich es weht der Wind
und Regen fällt hernieder
auch wenn schon längst kein Hahn mehr
nach mir kräht
weil ich schon längst vergessen bin
singt man mir keine Lieder
nur Unkraut grünt und blüht auf
jedem Feld

ich hab heut Nacht vom Tod geträumt
es gibt kein ewig Leben
für Mensch und Tier und Halm und Strauch
und Baum
... das war mein Traum


Subway To Sally
18.2.06 20:33


Verlorene Geschenke

Jeder Mensch hat eine Geschichte zu erzählen. Manche sind schön und voller Licht. Viele klingen ähnlich und unterscheiden sich nur in Kleinigkeiten. Und einige sind voll von Traurigkeit, Verzweiflung und Ausweglosigkeit. Aber sie berichten auch von Mut, Stärke und dem Willen, einen weiteren Schritt zu machen.

Manch eine dieser Geschichten wird erzählt. Andere werden in Bilder gehüllt oder in eine weitere Geschichte verpackt. Vielleicht, weil man sie erzählen will, ohne als der Hauptdarsteller in ihr erkannt zu werden. Vielleicht schämt man sich seiner Geschichte. Vielleicht versucht man dem Mitleid zu entgehen oder den Blicken, denen jegliches Verstehen fehlt. Vielleicht denkt sich manch einer auch nur, dass es seine Geschichte nicht wert wäre, erzählt zu werden.

Wie auch immer. Eines haben fast alle dieser Geschichten gemeinsam. Sie verklingen ungehört in der Masse der Zuhörer. Möglich, dass sie sie nicht mehr hören können. Oder sie wollen sie nicht hören, weil die Geschichte das Bild, welches sie sich zusammengebastelt haben ins wanken bringen könnte. Vielleicht ist das der Grund, warum keine Geschichten mehr erzählt werden.
Vielleicht ist das der Grund, warum niemand mehr zuhören mag.
19.2.06 23:01


Streik der Müllabfuhr

Was macht man, wenn die Müllabfuhr streikt und sich der Abfall in der Tonne stapelt?
Richtig. Man macht ein Gewinnspiel daraus. So geschehen bei Radio Hamburg. Der Sender fotografiert in und um Hamburg Mülltonnen und stellt sie zur Ansicht auf seine Seite. Wer jetzt seine Tonne erkennt, kann zum Sender fahren und sich ein paar Euronen abholen.
Auch sehr beliebt: Das Mülltonnen-Memo. Wer die identischen Pärchen findet, darf sich in die Hitlist eintragen.
Das ist doch mal eine Idee, aus einer grundsätzlich ärgerlichen Situation Kapital zu schlagen.

Nebenbei bemerkt: Der Link macht natürlich nur solange Sinn, wie die Müllmitnehmmänner überall dort sind, wo keine Tonnen stehen.
20.2.06 21:15


Du wirst niemals meine Tränen in Dir sehen

Komm, nimm die Maske runter, zeig mir Dein Gesicht
schau 's Dir von der Sonne ab, sie hat das Licht
wie das Licht in Deinen Augen, welch eine Qual
Es ist kalt wie immer, Du hattest die Wahl

Du wirst niemals meine Tränen in Dir sehen
ich werd' mit den Stürmen flieh'n
Jede Hoffnung und der Tag werden neu erblüh'n
mit den Wolken werd' ich zieh'n

Nun nimmst Du es, mein Herz, in Deine Hand
das ist der größte Schmerz, hast mich verbannt
doch werd' ich mich jetzt wehren, wirst mich nicht kriegen
ich möchte endlich schweben, ich werde fliegen

Nun bin ich endlich frei, ich bin im Licht
denn so hoch, wie ich schrei, so fliegst Du nicht


Joachim Witt
25.2.06 18:59


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